"Wir kamen mit großen Erwartungen, doch diese wurden um Weiten übertroffen!"

Nach dem Segeltörn 2018 war es kaum vorstellbar, dass dieser Törn noch zu toppen wäre. Ein Jahr später, nach der Sommertour nach Österreich, ist klar: „Es ist uns mehr als gelungen.“

Fünf Tage verbrachten die Teilnehmer der Move Sommertour mit ihren Betreuern in Haiming/ Tirol. Vorher hieß es, dass es jeden Tag eine andere Tagestour geben wird: Klettern, Raften und Canyoning. Aber was das wirklich bedeutet, konnte sich niemand so richtig vorstellen.

Bereits nach der Klettertour am ersten Tag, bei der es senkrecht den Berg hoch ging und reißender Wasserfall über eine Seilbrücke überquert wurde, war klar: „Wir hatten große Erwartungen, aber bereits diese Aktion übertrifft diese um Weiten.“ Allein die Landschaft war atemberaubend und kaum zu beschreiben. Und die Gruppe hing, an einem Seil gesichert, mitten drinnen.

Am zweiten Tag ging es weiter: Raften auf der Imst. In zwei großen Schlauchbooten ging es los, und bereits nach den ersten Stromschnellen sind die ersten Paddel über Bord gegangen. Mit den 2 Meter hohen Wellen hatte niemand gerechnet, obwohl die Guids diese vorher angekündigt haben. Auch Wildwasserschwimmen konnte der ein oder andere Mal ausprobieren – eine Erfahrung, die man gemacht haben muss.
Da dies für den ein oder anderen noch nicht genug Action für einen Tag war, ging es nachmittags noch zum Alpin Coaster, der längsten Alpen Achterbahn der Welt. Auf einer Länge von 3.500m ging es zurück ins Tal. Motto der Truppe: „Wer bremst, verliert.“

Die dritte Tagestour hieß Canyoning. Darunter kann man sich am wenigsten vorstellen, was einen so erwartet. Ausgerüstet mit Neoprenanzug und Kletterausrüstung fuhr die Gruppe, angeleitet von zwei Guids, zum Canyon. Und dann hieß es abseilen, Klippe runterspringen, runterrutschen. Schnell kamen alle Adrenalin-Junkies auf ihre Kosten.

Schnell vergingen drei Tage actionreiches Programm, bei dem viele an ihre Grenzen gekommen sind – und diese überwunden haben. Beim gemeinsamen Abschluss am Lagerfeuer, bei der ein oder anderen Runde Werwolf, berichteten alle von ihren Erfahrungen und eins wurde deutlich: „Die Tour war der Hammer!“ Keiner hatte sich vorher vorstellen können, was die Gruppe in Österreich erwartet hat.

Jetzt steht der Verein wieder am gleichen Punkt, wie vor einem Jahr: „Wie sollen wir das bloß im nächsten Jahr toppen“. Die Planungen laufen auf Hochtouren.

Zuletzt gilt es Dank zu sagen. Ohne die Betreuer, die sich bereit erklärt haben, diese Tour zu begleiten, die Autos zu fahren, die Verpflegung der Teilnehmer zu organisieren und die Verantwortung für solch eine actionreiche Tour zu übernehmen, hätte die Fahrt in dieser Form nicht stattfinden können. Weiter gilt unser Dank gilt der Gemeinde Wachtberg und dem Rhein-Sieg-Kreis, die die Tour bezuschusst haben. Ebenfalls wurde die Tour von der Enewa GmbH, der Nachbarschaftshilfe Rhein-Sieg, der Volksbank Wachtberg und der RKG Rheinische Kraftwagengesellschaft mbh & Co. KG gesponsert.